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Picture decriptions and texts about the pictures

Class at Faculty of Arts |
ADE511068P

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30.9. 2024

Einführung. Vergabe von Referatsthemen. Erster praktischer Versuch: Vom Bild zum Text und zurück 7.10.

Sprache und Bild: Allgemeines und Terminologie (1) Ausdrücke für Bildbeschreibungen 14.10.

Terminologie (2): Spezielle Ausdrücke; Deixis 21.10.

Der allgemeine Aufbau von Bildbeschreibungen 4.11.

Ein rätselhafter Gegenstand oder: Was ist eine genaue Beschreibung? 11.11.

Textsorten, die sich mit Bildern befassen (1): Texte in Auktions- und Museumskatalogen 18.11.

Textsorten, die sich mit Bildern befassen (2): Bildbeschreibungen in der Kunstwissenschaft 25.11.

Textsorten, die sich mit Bildern befassen (3): Literarische Bildbeschreibungen 2.12.

Der Umgang mit Details: Ihre Funktion für Bildbeschreibungen 9.12.

Zweiter praktischer Versuch: Vom Bild zum Text und zurück 16.12.

Erweiterung der Theorie: Text, Bild – und Wissen 6.1. 2025

Vergleich zweier Bildbeschreibungen

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„Jedes Bild erfordert tausend Worte“ (William H. Gass,1991)

Oder sagt es doch – wie die bekannte Redewendung eigentlich behauptet – mehr als tausend Worte? Unser Alltag wird, wie es oft heißt, von einer Bilderflut bestimmt: aus fast allen Medien, Mobiltelefonen, Tablets, sozialen Medien, von Werbetafeln usw. Man könnte glauben, die Sprache werde bald durch Bilder ersetzt und das Sprechen durch das ‚Teilen‘ (Vorsicht Anglizismus!) von Fotos. Aber bis es soweit ist: In welchen Beziehungen stehen Sprache, Texte und Bilder zueinander? Lassen sich Bilder in Texte ‚übersetzen‘? Welche Genres von Texten beziehen sich überhaupt auf Bilder? Welchen Zwecken dienen sie und wie sind sie aufgebaut? Nach welchen Kriterien können wir Bildbeschreibungen bewerten und bessere von schlechteren unterscheiden?

Diese makrostrukturelle, textorientierte und in die Pragmatik hinüberreichende Sicht wird natürlich durch mikrostrukturelle Aspekte ergänzt bzw. baut auf ihnen auf: Bilder zeigen räumliche – und indirekt auch zeitliche – Relationen zwischen abgebildeten Gegenständen. Jede Sprache hat zur Bezeichnung dieser Relationen ein ganzes Repertoire unterschiedlicher Mittel: Eigennamen, andere denotative Substantive, zahlreiche Adverbien, Präpositionen, deiktische Ausdrücke, nicht zuletzt – sofern es sich z.B. um Gemälde oder Fotos handelt – eine kunstwissenschaftliche und kunsthistorische Terminologie. Uns wird beschäftigen, wie aus diesen und anderen Beschreibungsmitteln Texte unterschiedlicher Art aufgebaut werden können.